Von einer räumlichen Verkleinerung hat Hannelore Klein geträumt. Vor allem davon, Ballast abzuwerfen und das „gesunde Alter“ zu genießen. Gefunden hat sie dies rund 280 km von ihrem bisherigen Wohnort Homburg entfernt – bei VITARa-Wohnen am Gesundheitscampus in Schloß Stetten.
Verträge, Bemusterungen und Baubegehungen hat sie bereits, gemeinsam mit dem VITARa-Team, stressarm, hinter sich gebracht. Die 76-jährige Hannelore „Hanne“ Klein verspürt große Vorfreude, wenn sie von ihrem neuen Lebensmittelpunkt spricht.
Schließlich will sie nach Fertigstellung des großen Wohnprojekts „Wohnen mit Service“ direkt in ihre künftige 102 m²-Wohnung in Schloß Stetten einziehen. „Dort werde ich das volle Programm nutzen“, bekennt die aktive, unternehmungslustige Seniorin, die sich schnell in der Kochertal-Gegend einleben möchte.
Das volle Programm bedeutet für sie, die naturnahe und landschaftlich besonders reizvolle Gegend, mit angrenzenden Weinbergen. Die Teilnahme an organisierten Ausflügen oder einfach nur ein Aufenthalt in der VITARa Lounge, um die von ihr favorisierten Biographien oder Sachbücher zu lesen. Vor allem aber möchte Hannelore Klein, die unheimlich gern sportelt, den Kraftraum nutzen, um auch weiterhin durch Gymnastik fit zu bleiben. Dafür muss sie fortan nicht mehr mit dem Auto ins Fitnessstudio fahren, sondern kann diesen bequem in Schloß Stetten auf kurzen Wegen, zu Fuß erreichen.
„Daher erhoffe ich mir durch den Umzug eine menschenwürdige Behandlung im Alter.“
Aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen, wusste die Homburgerin schon sehr früh, was sie im Alter gerne möchte. Ihre Berufserfahrung als Heimleiterin in einem Wohnstift – Leben im Alter in gehobener Form, zeigte ihr was möglich ist. „Das war schon toll.“ Ganz im Gegensatz dazu erlebte sie die Betreuung ihrer eigenen Mutter in einem Altenheim mit zu wenig Betreuung und zu wenig Pflege.
Einen Schlüsselmoment erlebte die heute 76-jährige jedoch, als ihr langjähriger Lebensgefährte nach Schlaganfällen in einem Pflegeheim zur Kurzzeit pflege untergebracht wurde. Der Mangel an medizinischem Pflegepersonal war dabei hautnah, im schlimmsten Sinne des Wortes, zu spüren. „Daher erhoffe ich mir durch den Umzug eine menschenwürdige Behandlung im Alter.“
Alleine muss Hannelore Klein ihre Reise übrigens nicht antreten. Mit im Gepäck ist Toni, ihr dreijähriger Kater, mit dem sie ihren neuen Lebensabschnitt in der Nähe von Künzelsau beginnen will. Auf seine Bedürfnisse abgestimmt, hat sie sich deshalb für eine Erdgeschoßwohnung mit Terrasse entschieden. Dort können dann Kater und Frauchen ihren Bewegungsdrang voll ausleben.
„Mit meinem bevorstehenden Umzug schlage ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Mein Sohn lebt in der Nähe meines künftigen Lebensmittelpunkts und während meines Besuchs im Seniorendorf haben mir Bewohner aus voller Überzeugung zu diesem Lebensmodell geraten. Genau danach habe ich gesucht – und 280 Kilometer entfernt gefunden. Angst habe ich keine – ich möchte jetzt mein gesundes Alter genießen.“
Autorin: Ute Scheper


